Unternehmensmeldungen
 

Grußworte an das Deutsche Gesundheitsfernsehen


Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Brigitte Mohn Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,

jedes Jahr ereilt 200.000 Menschen in unserem Land das schlimme Schicksal: Diagnose Schlaganfall. Von einer Sekunde zur anderen verändert sich das Leben der Betroffenen dramatisch. Sprechen, Laufen, einfachste Handbewegungen sind oftmals nicht mehr möglich. Jeden kann es treffen. Aber es kann sich auch jeder schützen. Der Schlaganfall ist kein „Blitz aus heiterem Himmel“. Oft ist er vermeidbar und fast immer um Jahre verschiebbar, wenn das persönliche Schlaganfall-Risiko rechtzeitig erkannt und entsprechend gehandelt wird.

Deshalb ist permanente Aufklärung so wichtig. Nur in Zusammenarbeit mit den Medien kann auch in Zukunft erreicht werden, das Thema „Schlaganfall“ in den Köpfen der Menschen wach zu halten. Das neue Deutsche Gesundheitsfernsehen kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Schon heute sehen bis zu 8 Millionen Zuschauer das informative Programm – und es sollten noch viel mehr werden. Denn Gesundheit geht uns alle an, ob jung oder alt.

Ich wünsche den Programmmachern auf Ihrem Pionierweg weiterhin viel Erfolg.

eauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Helga Kühn-Mengel (MdB), Patientenbeauftragte der Bundesregierung

Wir haben in Deutschland ein gutes, qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem. Wir geben sehr viel Geld für unsere Gesundheit aus, haben aber nur eine durchschnittliche Lebenserwartung. Woran liegt es? Nach Einschätzung der Experten besteht ein u.a. deutliches Missverhältnis zwischen Fehl- und Überversorgung im kurativen Bereich einerseits und einer Unterversorgung im Bereich der Prävention und attestieren dem deutschen System ein Informations- und Transparenzdefizit.

Wir müssen also besonders die Gesundheitsförderung stärker fördern. Dazu bedarf es auch der Information und Transparenz der Angebote. Denn nur ein gut informierter Bürger kann sich optimal in unserem Gesundheitswesen bewegen. Die Bundesregierung erarbeitet gerade ein Präventionsgesetz, damit Gesundheitsförderung zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wird und den gesamten Lebenszyklus umfasst und dort ansetzt, wo die Menschen leben, lernen, spielen und arbeiten.

Das Deutsche Gesundheitsfernsehens kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem es auf unterhaltende Art und Weise dem Bürger wichtige Informationen über den Erhalt seiner Gesundheit und die Zusammenhänge des Gesundheitssystems ins Wohnzimmer bringt. Ich wünsche dem Team des Deutschen Gesundheitsfernsehens für seine Arbeit als unabhängige Kommunikationsplattform rund um alle Themen der Gesundheit viel Erfolg.

Dem Zuschauer wünsche ich viele Anregungen für die eigene Gesundheit und viel Freude beim genießen des umfangenreichen Programms.

Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Vorstandsvorsitzender Marburger Bund-Bundesverband

„Wir Krankenhausärzte unterstützen die Idee des Deutschen Gesundheitsfernsehens, weil es nicht nur gut ist, wenn man über den Fortschritt der Medizin informiert ist, sondern auch über die Arbeitsbedingungen von Krankenhausärzten, über das Umfeld, über die Schwestern, über dass, wie das so abgeht im Krankenhaus.“

Wolfgang Schmeinck, BKK Bundesverband

"Der informierte Bürger wird als Idealbild gern bemüht, in der Wirklichkeit aber immer noch vergleichsweise selten angetroffen. Im Bereich Gesundheit sind alle Versuche zu begrüßen, die Wirklichkeit diesem Idealbild näher zu bringen: Der informierte Patient, so ist zu erwarten, trifft Entscheidungen, die seine persönlichen Chancen auf ein gesundes Leben vergrößern und die Solidargemeinschaft, die für einen Großteil der finanziellen Folgen von Krankheit aufzukommen hat, entlasten. In ähnlicher Weise bedarf es des informierten Versicherten, um die zunehmend unterschiedlichen Leistungsangebote von Krankenkassen bewerten zu können.

Die Betriebskrankenkassen können sich nur wünschen, dass gerade auch durch das Deutsche Gesundheitsfernsehen Versicherte z. B. dazu angeregt werden, chronische Krankheiten zu vermeiden, etwa durch Umstellung ihrer individuellen Lebensweise. Es wäre auch ein großer Erfolg, wenn mit Hilfe dieses neuen Senders die Bürgerinnen und Bürger weitestgehend neutral aufgeklärt würden über Vor- und Nachteile der vielen Wahltarife, Rabattverträge und sonstiger Zusatzangebote, die als Folge der gerade in Kraft tretenden Gesundheitsreform auf den Markt kommen.

Vor diesem Hintergrund wünsche ich dem Deutschen Gesundheitsfernsehen, das am 1. April diesen Jahres auf Sendung geht, und seinen Machern allen erdenklichen Erfolg mit verständlich dargebotener Information rund um das bisweilen komplizierte Thema Gesundheit.

Die Chancen sind gut."


 

Pressekontakt

Folkert Lohmann